
Vom Dunkel zum Licht
Dominik Susteck, Orgel
Tobias Hagedorn, Lichtprojektion
Die Werke dieses Programms beschreiben auf unterschiedliche Weise Übergänge zwischen Dunkelheit und Helligkeit, Ungewissheit und Orientierung. Das düstere a-Moll-Präludium und die Fuge BWV 543 von Johann Sebastian Bach sind von abwärts gerichteten Motiven und Themen geprägt und eröffnen den Weg in dunkle Klangräume.
In Sarah Proskes Schattenwald öffnen sich geheimnisvolle Zwischenwelten von Natur und Kultur. Verborgene Geräusche, Wind, Pfeifen und ferne Rufe lassen eine nächtliche Landschaft entstehen. Auch die Kompositionen von Dominik Susteck bewegen sich durch Grenzbereiche: In unsecured territory treffen urbane Klangwelten auf die Orgel und schaffen einen Raum zwischen Vertrautem und Fremdem. Demgegenüber steht Leuchten als Moment der Aufhellung und Konzentration.
Jean Langlais’ Incantation pour un jour saint führt aus beschwörenden Gesten zu einer spirituellen Öffnung des österlichen „Lumen Christi“. Tobias Tobit Hagedorns Richtungsgleiche schließlich verbindet Orgel und Elektronik zu einem gemeinsamen, aufwärts gerichteten Klangstrom. Pentatonische Jubelakkorde durchbrechen die schier unaufhörliche Bewegung und setzen lichte Akzente.
So entsteht ein musikalischer Weg vom Schatten zum Leuchten, von der Dunkelheit zur Klarheit – nicht als geradlinige Entwicklung, sondern als vielgestaltige Suche nach Orientierung, Resonanz und Licht.
Eintritt frei
5 Fakten
Holger Brandt
Warum sind die Stader Orgeln so bedeutend? Fünf Fakten, die man hören sehen und stolz weitererzählen kann. Dazu gehört auch ein Blick in die Orgel mit vielen Aha-Erlebnissen.
Schauen und staunen - begreifen und verstehen - zuhören und genießen.
Beginn in St. Cosmae
Eintritt frei
Berndt Sjögren, Saxophon
Hauke Ramm, Orgel
Berndt Sjögren gilt als Schwedens bester Altsaxophonist. In Stade spielt er mit Hauke Ramm auf der Steinhoff – Orgel, ein jazziges Programm unter dem Titel Jazz and more.
Eintritt frei
Töne der Hoffnung
Bläserkreis St. Cosmae
Leitung: Nils Schraplau
Eintritt frei
Felix Mendelssohn Bartholdy
PAULUS
Hanna Zumsande, Sopran
Annette Gutjahr, Alt
Tobias Hunger, Tenor
Felix Schwandtke, Bass
Kammersinfonie Bremen
Stadtkantorei Stade
Leitung: Hauke Ramm
Sein erstes Oratorium Paulus, op. 36, komponierte Mendelssohn unter dem Eindruck der von ihm geleiteten Wiederaufführung der Matthäuspassion von Johann Sebastian Bach (1829). Es wurde sein zu Lebzeiten wohl beliebtestes Werk. Die Chorsätze, mal gewaltig, mal romantisch, erfordern gleichermaßen technisches Können, rhythmische Genauigkeit und Feingefühl.
Mendelssohn traf eine gezielte Auswahl darüber, welche Szenen er in seinen Paulus hineinnehmen wollte. Das Oratorium, in zwei Teile gegliedert, beschreibt den Werdegang vom Saulus zum Paulus, wobei der erste Teil seine Verfolgung der Christen (Märtyrertod des Stephanus durch Steinigung) schildert und das Damaskuserlebnis der Erscheinung Christi. Der zweite Teil erzählt von seiner Arbeit als Missionar und von den damit verbundenen Gefahren.
Die Aufführung dauert ca. 2 Stunden.
Vorverkauf ab dem 05.10.2026 beim STADEUM
www.stadeum.de
Karten 5 € - 34 € zzgl. Gebühren
Holger Brandt, Orgel
Eintritt frei